Z'sommkema & Z'sommrama - DANKE Wegerlputz im Frühjahr in der Region Schladming-Dachstein
Unter dem Motto: Z’sommkema & Z’sommrama“ haben die Gemeinden Ramsau am Dachstein, Haus im Ennstal, Aich, Mitterberg-St.Martin, Irdning-Donnersbachtal, Aigen im Ennstal auch heuer wieder gemeinsam angepackt, um Wanderwege und Naherholungsräume nach dem Winter fit für den Sommer zu machen.
Rund 180 Helferinnen und Helfer – darunter viele engagierte Kinder und Familien – waren bei den Frühjahrsputz- und Wegeeinsätzen mit dabei. Gemeinsam wurden Äste und Laub entfernt, Wasserrinnen ausgeputzt sowie Wege, Geländer und Rastplätze kontrolliert und gepflegt.
Ein herzliches DANKESCHÖN an alle Beteiligten für euren Einsatz und euren Beitrag für eine lebenswerte und gepflegte Region!
Warum machen wir die Aktion „Z’sommkema & Z’sommrama“?
Die Idee dahinter ist ganz einfach: Wir möchten gemeinsam anpacken und unsere Wanderwege nach dem Winter wieder sommerfit machen. Denn gut gepflegte Wege sind nicht nur für uns Einheimische ein wertvolles Gut, sondern auch für die vielen Gäste, die in unserer Region Urlaub machen.
Die jährliche Aktion zeigt, wie viel durch Zusammenhalt und freiwilliges Engagement bewegt werden kann. Gleichzeitig schafft sie Bewusstsein dafür, dass gepflegte und sichere Wanderwege keine Selbstverständlichkeit sind – sondern nur durch laufende Betreuung und gemeinsames Mitanpacken erhalten bleiben.
Bei der gemeinsamen Aktion werden kleinere Arbeiten am Weg direkt erledigt wie zB
- das Entfernen von Zweigen und Ästen die auf Wanderwegen liegen
- das Ausputzen von Wasserrinnen
- das Entfernen größerer Laub- oder Zapfenansammlungen
- Kontrolle von Geländern und Bankerl auf Festigkeit
Größeren Sanierungsbedarf geben die Teilnehmer an die jeweilige Gemeinde direkt weiter, ebenso wie Hinweise zu fehlender Beschilderung. Das hilft den Bauhöfen in der effizienten Umsetzung von Sanierungen und Verbesserungen.
Abschließend lädt der Tourismusverband in jeder Gemeinde zu einer gemeinsamen Jause für alle Beteiligten, um den erfolgreichen Arbeitseinsatz gemeinsam ausklingen zu lassen.
Zudem kann man sich auch immer Punkte im FürDich Club abholen und beim Gewinnspiel für Sachpreise von Ortovox, Almkulinarik Produkte uvm. mitmachen.
Wegewartung & Neophytenbekämpfung
Unter Neophyten werden Pflanzen verstanden, die direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst vom Menschen in Gebiete eingeführt wurden, in denen sie natürlicherweise nicht vorkamen. Aus Sicht des Naturschutzes sind Neophyten vor allem in naturnahen Biotopen, wie Auwäldern, flussbegleitenden Hochstaudenfluren oder Pionierstandorten problematisch, da sie hier in Konkurrenz zu in Österreich heimischen Arten stehen und drohen diese zu verdrängen. Zu den häufigsten bei uns vorkommenden Neophyten zählen die Robinie, der Götterbaum, das Drüsige Springkraut, die Kanadische und die Riesen-Goldrute sowie der Japanische Staudenknöterich.
Eine Neophytenbekämpfung ist eher im Sommer zielführend, da die Pflanzen dann leichter erkennbar sind. In den beiden Infoblättern unten findest du Infos zu Springkraut und Goldrute, welche bei uns bereits häufig verbreitet sind. Diese sind für Mensch und Tier nicht gefährlich, allerdings verdrängen sie ursprünglich heimische Arten. Anders ist das beim Riesenbärenklau. Dieser ist giftig und kann bei Menschen und anderen Säugetieren schmerzhafte Quaddeln und Blasen hervorrufen, die schwer heilen und wie Verbrennungen erscheinen. Da die Pflanze mit Photosynthese arbeitet, sollte man diese nur mit Maske, Schutzanzug und bei schlechtem Wetter entfernen.