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EmpCo-Richtlinie - warum betrifft es uns Alle?!

Das Thema EmpCo war in den vergangenen Monaten immer wieder präsent, nun rückt die Umsetzung näher. Die neuen EU-Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen betreffen alle, die mit Gästen kommunizieren – unabhängig von Betriebsgröße oder Organisationsform.

Das bedeutet: Sie betreffen Hotels genauso wie Pensionen, Ferienwohnungen, Privatzimmervermieter und Tourismusverbände. Ja, auch Klein- und Privatvermieter mit eigener Website, Social-Media-Kanälen oder Werbemitteln sind von den neuen Regelungen betroffen.

EmpCo steht für Empowering Consumers. Ziel ist es, Gäste dabei zu unterstützen, informierte Entscheidungen zu treffen und irreführende Umwelt- oder Nachhaltigkeitsaussagen zu vermeiden.
Kurz gesagt: Die EU sagt Greenwashing den Kampf an.

Das Wichtigste kurz erklärt:

Die EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers“) bringt neue EU-Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Ziel ist es, Verbraucher:innen vor irreführenden Aussagen zu schützen und Kommunikation vergleichbarer und nachvollziehbarer zu machen.

Die neuen Vorgaben gelten unabhängig von Betriebsgröße und Organisationsform.

Das bedeutet: Sie betreffen Hotels genauso wie Pensionen, Ferienwohnungen, Privatzimmervermieter, Tourismusverbände oder andere Organisationen, die mit Gästen kommunizieren.

Betroffen sind alle Kommunikationskanäle: Website, Social Media, Kampagnen, Broschüren, Presseaussendungen, B2B-Kommunikation.

Was ändert sich?

Ab 27. September 2026 gelten europaweit neue Anforderungen für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen.

Begriffe wie:

  • nachhaltig
  • umweltfreundlich
  • umweltbewusst
  • klimafreundlich
  • grün
  • CO₂-neutral
  • ökologisch

dürfen künftig nicht mehr pauschal verwendet werden. Solche und ähnliche Aussagen müssen ausreichend spezifiziert, konkretisiert und belegt werden.

Auch die Verwendung von Umwelt- und Nachhaltigkeitssiegeln unterliegt strengeren Vorgaben.

Was bedeutet das für dich?

Wenn du bereits Maßnahmen umsetzt – beispielsweise regionale Produkte anbietest, Müll vermeidest oder Gäste zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln motivierst – ist das grundsätzlich positiv.

Künftig wird jedoch noch wichtiger, konkret zu beschreiben, was du tatsächlich tust, anstatt allgemeine Nachhaltigkeitsversprechen zu machen.

Umweltaussagen umfassen nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Farben, Symbole und Naturmotive.

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Schladming Dachstein